Alle Jahre wieder…

Wie jedes Jahr ging auch dieses Jahr unsere Riege wieder auf Reisen. Wir starteten um 8.45 Uhr von Steckborn in Richtung Schaffhausen. Zur Überraschung der Kinder mussten die Grossen schon im St. Katherinental aussteigen, während die Kleineren noch bis Schlatt weiterfahren durften. An den jeweiligen Bahnhöfen konnte dann die Schnitzeljagd beginnen. Die Hinweise für den Weg waren in pinken und blauen Turnbeuteln versteckt.

Während die Kleinen den Weg auf Anhieb fanden, brauchten die Älteren etwas länger. Wie bei einer Schnitzeljagd üblich, hatten auch sie sich etwas verlaufen, kamen jedoch dann schnell wieder auf den richtigen Weg, der Sie dann auch zum Ziel führte. Einem Bauernhof in Schlatt. Dort wurden Sie von der Bäuerin richtig verwöhnt. Die Mädchen konnten draussen Würste grillieren und wurden drinnen mit selbstgemachtes Pommes Frites, welche den Mädchen auch sehr schmeckten verpflegt. Dazu gab es selbstgemachten Karottensalat.

Eine Stunde und 6kg Pommes Frites später, wollten wir eine Bauernhofolympiade machen. Doch die Mädchen hatten was viel Interessanteres entdeckt. Den während wir am Essen waren, kam ein Kälblein zur Welt. Nun sassen 19 Mädchen rund um das Kälblein herum und waren so verzaubert, dass sie sich vom Anblick des frisch geborenen Tierchens nicht losreissen konnten. Ganz klar, dass das Kälblein dann auch gleich einen Namen von den Mädchen bekam. Der nette Bauer war zur Freude der Mädchen, dann auch Einverstanden mit dem Namen Serafina. Später als die Mädchen sich dann endlich vom Anblick des Kälblein lösen konnten, starteten wir dann doch noch mit unserer Bauernhofolympiade. Die Mädchen durften Bowlen, Garetenrennen machen, Sackhüpfen, Büchsenschiessen, Nageln, Hufeisenwerfen, schwingen im Heu, und noch vieles mehr.

Nach der Anstrengung gab es eine süsse Belohnung, denn wir durften das selbstgemachte Dessert der Bäuerin geniessen, welches uns auch hervorragend schmeckte. Bevor wir dann gingen hatten die Mädchen die Erlaubnis sich noch etwas frei auf dem Hof zu bewegen, was sie auch mit grosser Freude taten. Als der Bauer dann fragte, ob sie noch Lust auf Eselreiten hätten, bekamen viele grosse und kleine Mädchen ganz leuchtende Augen. Nachdem dann alle Mal auf den Eseln geritten waren durften Sie noch beim Melken der Kühe helfen.

So fanden die Kühe als sie in den Melkstand liefen nicht nur den Bauer vor, sondern auch noch fast zwanzig Mädchen die völlig begeistert dem Bauern halfen wo sie nur konnten. Auch wenn sich die Mädchen nur sehr schwer von den Tieren trennen konnten mussten wir uns doch um 16. 30 Uhr wieder auf den Weg nach Hause machen. So stiegen um 17.37 Uhr,  die Mädchen in Steckborn aus, fix und fertig von diesem erlebnisreichen Tag, freuten sie sich trotzdem auf Ihre Eltern die bereits auf Sie warteten.

Das Reisli war wunderschön, lehrreich, und wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben! Herzlichen Dank an alle die das möglich gemacht haben!